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Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

 

Danke möchte ich sagen, ein ganz persönliches Danke.

 Zum ersten: dass Sie nicht weggeschaut haben. Zum zweiten: für Ihr Verständnis, und mehr noch, zum dritten: für Ihre Unterstützung. Ich möchte nicht sagen: für Ihre großzügige Unterstützung, denn: was ist schon großzügig? Großzügigkeit ist ein relativer Begriff. Dem einen sind 8000 €, wie sie uns spontan als Deposit zur Verfügung gestellt wurden, „Peanuts“, dem anderen sind 5 € (für die er ein Bier weniger trank) ein Vermögen.

Ich muss auch zugeben, dass ich anfangs recht verzweifelt war. Mir stellte sich die Frage: Warum immer ich? Und gleichzeitig hörte ich die innere Stimme: „Warum nicht du?“ Mein Mut war manchmal ziemlich klein, um nicht zu sagen: verschwunden. Kein Kanzlerinnenmut: Wir schaffen das!

 Aber wenn ich nicht mehr weiter wusste habe ich an mein ganz persönliches Glaubensbekenntnis gedacht. Dietrich Bonhoeffer hat es formuliert:

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.

 

 Eine kleine Chronik der Ereignisse

 

  • Ende April wurden wir von Ibrahim um unsere Hilfe gebeten.

  • Am 11. Mai, dem 10. Geburtstag von Mouhamadou, konnten wir seiner Mutter Anna sagen, dass die Operation dank vieler kleiner und großer Unterstützer ermöglicht werden konnte.

  • Am 19. Mai fand die Voruntersuchung in der Universitäts-Klinik Tübingen statt und in der darauffolgenden Woche die Operation.

  • Nach Tagen des Wartens die erlösende Nachricht: Keine Metastasen, die eine Nachbehandlung erforderlich gemacht hätten.

  • Am 21. Juni hat uns die Firma, die die Augenprothese erstellt, mitgeteilt, dass wir einen Preisnachlass von 50 % erhalten.

  • Am 25. Juli wird die Augenprothese eingepasst.

  • Am 12. August werden die beiden nach Hause fliegen.

 

 

 

Ich möchte die Einrichtungen benennen, die uns bei dieser Aktion spontan und herzlich zur Seite standen:

 

  • Prof. Bartz-Schmidt, Uni-Klinik Tübingen, sowie Frau Schütze aus seinem Sekretariat: Sie haben uns das Procedere und die Abwicklung in zahlreichen Telefonaten geduldig erklärt.

  • Pfarrer Markus Laibach, Alt-Katholische Kirchengemeinde, sowie Kirchenvorstand Frau Doris Kary : Sie haben uns den äußeren Rahmen für die Spendenaktion zur Verfügung gestellt.

  • Der Hersteller der Augenprothese möchte nicht namentlich genannt werden, aber auch ihm gilt unser ganz besonderer Dank

  • „Freunde für Fremde e.V.“ in Karlsruhe, die im Kreis ihrer Mitglieder ebenfalls den Spendenaufruf erfolgreich verbreiteten.

  • Die SMV des Otto-Hahn-Gymnasiums, die ihre jährliche Benefiz-Aktion Mouhamadou widmete.

 

 Ich möchte aber nicht ungenannt lassen den, der das alles in die Wege leitete, der spontan nach dem Hilferuf eine Verpflichtungserklärung unterschrieb. Erst als sich das Ausmaß dieser Erkrankung zeigte, bat er um Hilfe. Ibrahim, ein seit Jahren bereits anerkannter „Flüchtling“ aus dem Senegal. Wie viele von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen unterstützt er mit dem hier verdienten Geld seine Familie dort. Und vielen von uns ist das fast gar nicht bewusst. Inzwischen ist der junge Mann selbst ernsthaft erkrankt und wir wünschen ihm von Herzen gute Besserung. Vor allem wünsche ich ihm einen neuen Arbeitsplatz, nachdem er inzwischen aufgrund der nachlassenden Flüchtlingszahlen arbeitslos wurde.

 

Soweit wir das bisher überblicken können, - einige Rechnungen stehen noch aus -, wird das Spendenaufkommen die Kosten decken.

 

In Kürze werden Mouhamadou und seine Mutter Anna die Heimreise in den Senegal antreten. Unsere guten Wünsche begleiten die beiden.

 

Unser Dank gilt euch allen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe Freunde und Förderer!

Mit einem kulinarischen Abschiedsfest - eingeladen von Pater Thomas (St. Raphael) und Frau Pfarrerin Paetzholdt (Emmausgemeinde) - haben wir die Ära Mackensenkaserne ausklingen lassen. Danke an dieser Stelle den Organisatoren, besonders den Herren am Grill. Das Fleisch hat vorzüglich geschmeckt.

Ruhe an der Front - ich glaube, jedem von Ihnen allen tut das auch ein wenig gut. Der eine oder die andere mag schon einen neuen Platz gefunden haben, an dem er sich einsetzen kann oder wird. Mancher oder manche steht noch im Kontakt zu Flüchtlingen, die wir betreut haben. Manche Freundschaft ist entstanden und will gepflegt werden.

Auch unser letztes Projekt nähert sich dem Ende. Unser Schützling hat seine Augenprothese erhalten und kommt sehr gut damit zurecht. Wer nicht weiß, dass der Junge ein künstliches Auge hat, wird den Unterschied nicht bemerken.  Am Freitag, den 12. August, wird er mit seiner Mutter den Heimflug in den Senegal antreten. Auch für Ibrahim, der die kleine Familie durchgehend betreut und begleitet hat, wird es dann wieder Zeit, an seine eigene Zukunft zu denken. Ihnen allen wünschen wir alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Die von euch allen erbrachten Spenden waren kostendeckend. Eventuelle Überschüsse werden der altkatholischen Gemeinde zugeführt, die uns die Spendenplattform zur Verfügung gestellt hat.

 

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Good news!angieconscious/pixelio.deangieconscious/pixelio.de

Mouhamadou wird am 25.7.2016 seine Augenprothese erhalten. Die Finanzierung ist gesichert. Danke allen Spendern! Wir konnten durch Verhandlungen den Hersteller der Augenprothese des kleinen Jungen zu einem Preisnachlass bewegen, wofür wir sehr dankbar sind. Wir bedanken uns auch dafür ganz herzlich. Die Firma möchte allerdings nicht namentlich genannt werden.

Deutschland ist noch nicht Europameister, aber ihr seid es alle! Europameister der Herzen.

 

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Kann ich noch etwas brauchen?Kann ich noch etwas brauchen?

leere Regaleleere Regale

Aus Mitarbeitern werden - ja, so etwas wie FreundeAus Mitarbeitern werden - ja, so etwas wie Freunde

 

 

 

 

Ja, nun ist es soweit.

Am vergangenen Samstag, 11.6.2016,  hatte die Kleiderkammer zum letzten Mal geöffnet.

Die Einrichtung wird zum 30.6.2016 geschlossenNela Hüttche / Ingrid TichyNela Hüttche / Ingrid Tichy

 

Wir alle treffen uns am 28.6.2016, Dienstag um 17 Uhr zum Aufräumen. Jede helfende Hand und jedes Auto ist herzlich willkommen.

Hoppla, hier hat jemand geschlafen! Der Termin musste vorverlegt werden: Freitag 24.6.2016 ab 15 Uhr und Samstag 25.6.2016 morgens.

 

Die Homepage wird bis zum 31.12.2016 weiter betrieben, auch um über den Gesundheitszustand Mouhamadous zu berichten.

 

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Flüchtlinge sind nicht mehr hier, aber sie sind da und dort.

Und sie brauchen unsere Hilfe. Daher haben wir uns entschlossen, die noch vorhandenen Spenden der Organisation www.aktivejugend.de anzuvertrauen.

 

Von dort wurde bereits ein Transport in die Krisengebiete organisiert, ein weiterer ist in Vorbereitung. Mit einem Sprinter haben die Mannheimer Flüchtlingshelfer die Spenden abgeholt - alles Kinderkleidung. Der Kontakt wurde von dem in der Einrichtung tätigen Mediziner hergestellt.

Derzeit sind im Camp ca. 230 Personen, da eine Einrichtung krankheitsbedingt nicht mit Kindern belegt wird.

 

Karlsruhe, 6.6.2016

 

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Mouhamadou hat seit Montagnachmittag eine provisorische Augenprothese und verträgt sie sehr gut.

Eine Erstellung der endgültigen Prothese nimmt zwei Monate Zeit in Anspruch, während der Mouhamadou sowieso in Deutschland bleiben muss, um Metastasenbildung auszuschließen.

 

Mouhamadou und besonders seine Mutter Anna danken ganz herzlich für alle Unterstützung,

die ihnen zuteil geworden ist.

Karlsruhe, 1.6.2016

 

Gute Nachrichten:

Mouhamadou hat die Operation gut überstanden. Er befindet sich wieder in Karlsruhe. Nächste Woche werden die Nachbehandlungen beginnen und die Augen-Prothesen angepasst werden. Das Spendenaufkommen von ca. 6000 € deckt die Behandlungskosten bisher nicht ab. Die bisher aufgelaufenen Kosten betragen ca. 12.000 €

Danke für jede Spende! 

 

Weitere Spenden für Mouhamadous Behandlung bitte an die Altkatholische Kirchengemeinde
IBAN DE23 5206 0410 0105 0211 03

Bitte im Verwendungszweck Spende Ndoye angeben !

Junger Syrer hält ergreifende Rede vor dem EU-Parlament

 

Seit nun fünf Jahren versinkt Syrien in einem blutigen Bürgerkrieg. Millionen Menschen sind bereits aus dem Land geflohen, nach Jordanien, in den Libanon - und nach Europa.

Seither diskutieren Politiker innerhalb der EU über den Umgang mit syrischen Flüchtlingen. Die Stimmung innerhalb der Union ist zunehmend vergiftet.

Staaten schließen ihre Grenzen, Kontingentlösungen werden eher aus Verlegenheit umgesetzt, als aus ehrlicher Solidarität. Einigkeit in der Flüchtlingsfrage herrscht in der EU schon lange nicht mehr.

"Niemand von uns hat sich seine Nationalität ausgesucht“

 

In der Diskussion um die Zukunft des Bürgerkriegslandes Syrien und den Umgang mit syrischen Flüchtlingen kommt eine Stimme häufig zu kurz: die der Syrer selbst. Im EU-Parlament hat ein junger Syrer jetzt mit einer aufrüttelnden Rede für Aufsehen gesorgt – und begeisterten Applaus geerntet.

In Anwesenheit der EU-Vize-Parlamentspräsidentin Mairead McGuinness und weiteren EU-Parlamentariern sprach der 25-jährige Nour Machlah auf dem European Youth Event im Straßburger Parlamentsgebäude. 7500 junge Europäer unter 30 waren zu der Veranstaltung geladen, tausende Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung der Diskussionsrunde online.

Gleich zu Beginn fragt er die Anwesenden: "Habt ihr euch eure Nationalität ausgesucht?“ Und er beantwortet die Frage selbst: "Niemand von uns" habe die Möglichkeit dazu.

Er stamme aus Syrien, und darauf sei er stolz. Er sei auch stolz auf seine Religion und Kultur - habe diese aber ebenso wenig selbst gewählt. Machlah führt den Teilnehmern im EU-Parlament vor Augen: Niemand kann sich sein Schicksal aussuchen. Umso wichtiger ist es, denen zu helfen, deren Schicksal es weniger gut mit ihnen meint.

Er fragt: "Glaubt ihr, es ist einfach für uns, die Leute nach Hilfe zu fragen, die Leute anzusehen, die uns ablehnen?“ Es sei zwar ihr gutes Recht, syrische Flüchtlinge nicht aufnehmen zu wollen. Dennoch mache es ihn unglücklich zu sehen, wie Menschen den Syrern mit Ablehnung begegneten.

Nour Machlah ist 25 Jahre alt. Nach Beginn des Krieges in Syrien floh er nach in den Libanon, dann in die Türkei. Mittlerweile studiert er in Portugal und tritt als öffentlicher Redner zu Themen wie Menschenrechte und Krieg auf.

Auch im EU-Parlament hatte er viele der Zuhörer schnell auf seiner Seite. Zahlreiche Anwesende applaudierten Machlah bereits nach wenigen Sätzen – teilweise stürmisch. Andere blieben dagegen still auf ihren Plätzen sitzen und verschränkten die Arme. Die Szenen stehen wohl symbolisch für die Zerstrittenheit Europas. Die EU im Kleinformat - und mittendrin ein wortgewandter Syrer.

Machlah ließ sich nicht beirren: Er appellierte an die Menschlichkeit der EU. Und er beendete seine Rede schließlich mit einem bewegenden Appell: "Ich will nicht, dass ihr alle Flüchtlinge willkommen heißt. Ich will nur, dass ihr über all das nachdenkt und dann entscheidet. Ich respektiere eure Entscheidung."

Anmerkung: Die Rechtschreibfehler in den Untertiteln sind bereits in der Originalversion des EU-Parlaments enthalten.

 

Neues aus Tübingen:

Nach einem Gespräch mit der Familie darf ich euch folgendes mitteilen:

Mouhamadou wurde wie vereinbart am Donnerstag untersucht. Die anästhesistische Voruntersuchung wurde am Freitag abgeschlossen.

Morgen wird die Operation erfolgen. Danach wird der Junge am Mittwoch vermutlich nach Stuttgart verlegt werden, um dort eine Augenprothese zu erhalten. Über die onkologische Nachbehandlung gibt es noch keine abschließenden Aussagen.

Der Familie geht es gut und sie dankt allen von ganzem Herzen, die dies möglich gemacht haben. 

Wir Ehrenamtliche aus der Kaserne schließen uns diesem Dank aus vollem Herzen an. 

Unser Logo und Slogan wird so in die Tat umgesetzt:

 

Karlsruhe, 22.5.2016

 

 

 

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Liebe Freunde,

ich bin überwältigt von eurem Interesse und hoffe, dass vielen Worten Taten folgen.

Mein besonderer Dank gilt der Altkatholischen Kirchengemeinde in Karlsruhe, Herrn Pfarrer Markus Laibach sowie dem Vorsitzenden, Herrn Prof. Bolle, die sich spontan bereit erklärten, ihr Konto zur Verfügung zu stellen.

Spenden für Mouhamadous Operation bitte daher an die Altkatholische Kirchengemeinde
IBAN DE23 5206 0410 0105 0211 03

Bitte im Verwendungszweck Spende Ndoye angeben !

Habt herzlichen Dank für jede Spende.

Der Einzahlungsbeleg gilt bis zu einem Betrag von 100 € gleichzeitig als Spendenbescheinigung.

Die neuesten Entwicklungen:

Nach einem Gespräch mit dem behandelnden Chefarzt wird der nächste Untersuchungstermin
am 19. Mai sein. Um alle Kosten abdecken zu können wird es eine ambulante OP sein.
Mouhamadou wird in einer Pension untergebracht in den ersten beiden Tagen,
damit er notfalls sofort in die Klinik gebracht werden kann.

Das MRT am heutigen Vormittag hat leider die Gewissheit gebracht,
dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Wieweit und in welchem Umfang dann eine onkologische Weiterbehandlung
erforderlich ist steht noch nicht fest.

Damit der Untersuchung und Behandlung nichts mehr im Wege steht wird der Betrag des Deposit
in Höhe von 8000 € bereits am Montag angewiesen an die Uni-Klinik Tübingen im Vertrauen auf
eure Spendenbereitschaft. Danke!

 

Ich habe dassselbe getan wie jeder andere auch: gezweifelt. Bitte leg mir Beweise dafür vor! Der Persönlichkeitsrechte wegen sind die persönlichen Daten unkenntlich gemacht.  Die Diagnose kann hier eingesehen werden.

 

Eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs mit Mouhamadous Onkel: Frau Ndoye ist Witwe im Senegal und wird von ihm unterstützt. Ihre weiteren Kinder werden jetzt im Senegal betreut. Um ein Kind groß zu ziehen braucht es ein ganzes Dorf. Hier bewahrheitet sich das afrikanische Sprichwort.  I.T. (Name ist uns bekannt) kommt selbst aus dem Senegal, wo es seiner Aussage nach Usus ist, für die Witwen und Waisen zu sorgen.
Da Mouhamadou dort nicht behandelt werden konnte, hat Herr T. Mouhamadou und seine Mutter nach Deutschland geholt. Er selbst ist hier niederlassungsberechtigt und arbeitet als Sozialbetreuer.  Für das Visum der beiden musste er eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen.

Mit allem hatte er gerechnet, aber nicht mit Krebs.  Bis zum heutigen Tage hat Herr T. alle Kosten selbst getragen, einschließlich der MRT-Untersuchung. Am Mittwoch wird Mouhamadou 10 Jahre alt.

Wir sind Ehrenamtliche, und wir können nicht sagen, dass wir uns nicht von traurigen Kinderaugen erpressen lassen dürfen. Wir sind als erste damit konfrontiert. Zu uns kommen die Hilfesuchenden und das sind unsere Hauptbelastungen. Flüchtlinge und auch die bereits Integrierten wie Herr T. - Sie kennen UNS EHRENAMTLICHE und nicht Regierungspräsidenten, Innenminister, Politiker und Pastoren.

Mouhamadou hatte keine traurigen Augen, weil er die Tragweite der Diagnose gar nicht kennt. Er war scheu, zurückgezogen wohlerzogen. Aber seine Mutter und sein Onkel, sie waren verzweifelt. Mouhamadou hatte nur das Pech, dass er im Senegal geboren wurde. Er ist ein erstklassiger Schüler, wie seine Mutter erzählt, und vielleicht ist er eines Tages der Arzt, der Kindern im Senegal hilft.

Bonne chance, Mouhamadou et Madame Ndoye! Merci aux toutes donateurs!

 

 

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Dringend benötigt werden Herrenschuhe Größe 40-45 sowie Herren-T-Shirts.  

Wir bitten auch um Rucksäcke, da immer wieder auch verletzte Asylsuchende zu uns kommen, die gar keine Koffer tragen können bei ihrer Weiterreise. Die Mackensenkaserne ist im Augenblick  belegt überwiegend mit Flüchtlingen aus mittel- und südafrikanischen Regionen.

Das spiegelt sich auch in den Statistiken, die regelmäßig erhoben werden. (Quelle: Spiegel)

Nächste Spendenannahme wieder am 28.5.2016

12 Uhr bis 13 Uhr oder n.V. unter mackensenkaserne@web .de

Da es sich fast ausschließlich um alleinstehende junge Männer handelt bitten wir, keine Kinderkleidung und Spielsachen zu spenden.

Duschgels, Deo und Shampoo sind aber sehr willkommen. Auch Handtücher werden wieder gebraucht.

 

 

Ein neues Projekt ist gestartet dank der Hochschule für Musik und der VHS Karlsruhe. Ehrenamtliche begleiten am Samstag die jungen Männer zum Chor der Nationen ins Schloss Gottesaue.  Die Monotonie des Wartens und des Lagerlebens wird so unterbrochen und Aggressionen können auf angenehme Art abgebaut werden oder - besser noch- sie kommen gar nicht erst auf.

 

Chor der Nationen - Gemeinsames Singen

 

 Musik verbindet und das Musizieren ist in allen Sprachen möglich, vor allem mit einem Instrument, das jede und jeder immer dabei hat: Die Stimme. Der Chor der Nationen ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule für Musik und der vhs Karlsruhe.

 

 

 

 Eingeladen sind Flüchtlinge, Menschen mit Migrationshintergund und auch deutschstämmige Bürger/-innen ein, gemeinsam zu singen und schöne Momente zu teilen. Unter der Leitung der Sängerin Julia Funk-Balzer singen sie gemeinsam Lieder aus aller Welt.

 

Das Angebot ist kostenfrei. Einstieg ist jederzeit möglich.

 

Sollten Sie über ein Fahrzeug verfügen freuen wir uns über Menschen,

die den Transfer aus der Unterkunft zur Musikhochschule begleiten.

Treffpunkt 9:45 Uhr am Tor der Mackensenkaserne

 

Infos unter  mackensenkaserne@web.de


 

 

Beispiellose bundesweite Koordination und Kooperation von Hanseatic Help e.V.

 IHanseatic Help bundesweit on tour..Hanseatic Help bundesweit on tour..n einer kurzfristig koordinierten Wochenend-Aktion hat der Hamburger Verein zahlreiche Flüchtlings-Erstunterkünfte in ganz Deutschland mit Tausenden von gefütterten Winterjacken versorgt, die ein Industrieller aus Australien der Hamburger Flüchtlingshilfe gespendet hat.

Ehrenamtliche haben im Urlaub bzw. am Wochenende dann die Verteilung der Winterjacken in Deutschland organisiert. Dabei ist Flexibilität gefordert, da Vorlaufzeiten am Wochenende natürlich nicht eingehalten werden können.

 

Die Hamburger Jungs packten daher selbst bei der Entladung mit an, unterstützt von Security-Mitarbeitern.

Aus kleinen Anfängen hat der Hamburger Verein eine Logistikkette in enger Zusammenarbeit von Behörden, Ehrenamtlichen und Firmen aufgebaut, die wegweisend auch für andere Bundesländer sein kann.

Mehr zum Verein

 

Gemeinnützige Arbeiter waren die ersten Nutznießer der großzügigen Spende. Bei Wind und Wetter halten sie - oft ohne geeignete Kleidung und Schuhwerk - Gelände und Sanitäreinrichtungen sauber.

 

 

 

 

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Um die Abläufe im Hamburger Logistikzentrum weiter zu optimieren, erkundigen sich die Ehrenamtlichen  vor Ort über Erfahrungen in anderen Bundesländern.  Auch unsere Kleiderkammer war willkommenes Studienobjekt.

ErfahrungsaustauschErfahrungsaustausch

 

Die Karlsruher Einrichtungen sagen auf diesem Wege

 

DANKE