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Notruf aus dem Senegal

Veröffentlicht am 05.05.2016

Hallo, alle Freunde!

Ein Mitarbeiter des EHC hat seine Schwägerin auf eigene Kosten aus dem Senegal hierher geholt, da ihr Junge erkrankt ist. .​ Er leidet unter einer Augenerkrankung, die  im Senegal nicht behandelt werden konnte. Sie hat 6 Kinder, der Mann ist im letzten Jahr verstorben.

Ibrahim ​Tambedou ​hat in Deutschland eine Niederlassungserlaubnis. Bis hierher hat er alle Kosten getragen. MRT, Uni-Klinik Tübingen, Klinik in Baden-Baden, Miete für die Schwägerin, Verpflegung. Nun ist er am Ende.

Es hat sich in der Uni-Klinik Tübingen herausgestellt, dass der Junge operiert werden muss wegen eines Krebsgeschwürs am Auge. Nicht nur, dass er sonst erblindet, ich bin kein Arzt, aber ich fürchte, es ist sonst sein Todesurteil.

Nun hat uns Ibrahim um Hilfe gebeten. Die Uni-Klinik Tübingen verlangt 8000 € Deposit, dann wird der Junge, er wird nächste Woche 10 Jahre alt, am 19. Mai operiert. Ibrahim wird nächste Woche noch das notwendige nächste MRT bezahlen, damit der Tumor örtlich eingegrenzt werden kann, und auch die Miete, dann geht nichts mehr. Ob das Deposit ausreicht kann ich noch nicht abschätzen, vertraue aber hier der Uni-Klinik.

Ich muss gestehen: ich bin feige. Zu feige, dem jungen Mann zu sagen: schick deine Familie heim, auch wenn der Junge dort sterben kann.
​Ich möchte es aber auch nicht.​ Wegen der Behandlung hat die Ausländerbehörde bereits das bis zum 1.5. dauernde Visum verlängert.
 
In unserem reichen Europa müsste es doch möglich sein, diesem Jungen zu helfen. Ich habe alle Unterlagen eingesehen. Wenn viele einen kleinen Teil übernehmen, dann müsste das doch zu machen sein.
​ Bisher haben wir 610 €.​


​Spenden können sicher auch über ein Pfarramt zugunsten des Jungen geleitet werden, damit sie steuerlich absetzbar sind. Wir bitten ganz herzlich: Helft dem Jungen.​
 
Kontakt über diese Homepage

​Könnte ich nächste Woche der Mutter am 10.Geburtstag des Jungen sagen: WIR HABEN DAS GELD - ich weiß nicht, wer reicher beschenkt wäre.

 Ich grüße euch herzlich

 

Christa

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Immer wieder samstags

Veröffentlicht am 23.04.2016

haben wir ein déjà-vu.

Da war doch was? Ach ja, wir haben keine Männerschuhe.

Das Camp ist überwiegend  bevölkert mit alleinstehenden jungen Männern vom ganzen afrikanischen Kontinent.

Wir helfen, soweit wir dazu in der Lage sind. Die ersten werden nächste Woche rückgeführt auf eigenen Wunsch.

 

Heute morgen hat eine Mitarbeiterin eine treffende Aussage gemacht:

Wir kamen vor zwei Jahren mit der Absicht, die Welt zu verändern. Inzwischen hat auch uns die Welt verändert.

Nein - das ist kein Ausdruck von Resignation. Woche für Woche stehen wir unsere Frau (manchmal auch unseren Mann).

 

Die Willkommensphase ist übergegangen in eine Integrationsphase und es wird sich zeigen, wieweit wir dazu alle in der Lage sind.

Die Volkshochschule bietet viele Kurse, um Ehrenamtliche weiterzubilden. (bitte folgen Sie dem Link)

 

Ein weiteres interessantes Angebot ist die Kooperation Schloss Gottesaue - MusikhochschuleSchloss Gottesaue - Musikhochschule

Musikhochschule/VHS mit dem Chor der Nationen.  Sie sind alle eingeladen, teilzunehmen:

Samstags ab 10:30 Uhr bis 12 Uhr in der Musikhochschule - Ehrenamtliche, Flüchtlinge, Sänger, Nichtsänger -

Welcome to the music - Musik ist die Sprache, die jeder versteht. Wie Professor Fenyö von der Musikhochschule sagt:

Musik ist die einzige Sprache, in der man keinen Übersetzer braucht.

Kosten entstehen nicht - eine Anmeldung ist ebenfalls nicht erforderlich.

 Wir freuen uns auf euch - die Kleiderkammer hat dennoch geöffnet.

 

 

 

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News vom 17.04.2016

Veröffentlicht am 18.04.2016

Hallo, Ihr lieben -

am Samstag hatten wir eine Ausgabe, in der wieder das leidige Thema Schuhversorgung im Mittelpunkt stand.

Gemeinnützige Arbeiter ohne Schuhe, und unsere Schuhversorgung ist ebenfalls leidlich.

Wir sammeln also augenblicklich

Herrenschuhe Größe 40 - 45

Herrenhosen in engen und kurzen Größen

Herren-T-Shirts

Das Camp ist Augenblick mit knapp 400 Leuten besetzt, von denen viele schon sehr lange dort sind. Es handelt sich vielfach um Asylsuchende aus Gambia, ohne dass dies eine Wertung darstellen soll.

Von leitender Stelle wurde ich in Kenntnis gesetzt, dass das Camp ALLERSPÄTESTENS zum Ende des Jahres geschlossen wird, so dass eine Bevorratung an Kleidung nicht mehr sinnvoll erscheint. Trotzdem werden wir weiterhin Spenden entgegennehmen, bis sich das Ende klarer abzeichnet.

CZ

 

 

 

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Tagesbericht 10.4.2016

Veröffentlicht am 10.04.2016

Nichts Neues an der Front, denn die Front hat sich verlagert.

Sie ist jetzt viele hundert Kilometer weiter südöstlich.  Die Nachrichten von dort sind beunruhigend, möge sich jeder selbst ein Bild machen.

In der ehemaligen Kaserne sind derzeit ca. 300 meist männliche Flüchtlinge untergebracht. Schuhe sind Mangelware wie eh und je.

Nach wie vor bieten wir Dienstag und Samstag die Gelegenheit, Kleidung zu erhalten, inzwischen auch wieder Sommerware.

Spenden werden samstags ab 11:30 Uhr entgegengenommen.

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Aktuelles vom 3.4.2016

Veröffentlicht am 03.04.2016
Lange habt ihr nichts gehört, denn es war sehr ruhig an unserer "Front". Ich hoffe, ihr habt die Zeit genutzt zur Erholung.
 
In dieser Woche ist die Belegung zum ersten Mal wieder gestiegen, wie ich von Nela hörte hauptsächlich mit Bewohnern aus Gambia.
Inzwischen sind ca. 300 Asylsuchende im Camp untergebracht, so dass wir in der hervorragend aufgeräumten und sortierten Kleiderkammer am Samstag einige Neuankömmlinge einkleiden konnten.
 
Auf Informationen der Landesregierung zur aktuellen Entwicklung will ich ebenfalls hinweisen. HIER werdet ihr weitergeleitet.
 
Ab nächsten Samstag werden wir die Spendenannahme von 11:30 Uhr bis 13 Uhr vorziehen. Solange wir keine Vollbesetzung haben scheint das sinnvoll und wir warten einfach die Erfahrungen damit ab.
 
Entgegen anderslautender erster Pressemeldungen war die Aktion "Maulbronn hilft" dann doch sehr erfolgreich und wird fortgesetzt. Es wäre schön, wenn wir diese für mich großartige Aktion weiter unterstützen könnten.
 
Viele Grüße an euch alle
Christa
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Kurznews

Veröffentlicht am 21.03.2016
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Wahlwochenende

Veröffentlicht am 13.03.2016

copyright/edition chrismon 7 Wochen ohnecopyright/edition chrismon 7 Wochen ohneJedes Wochenende habt ihr die Wahl, nicht nur heute. und wie wir sehen  -ihr trefft immer eine gute Wahl.

Denn jedes Wochenende entscheiden sich viele, die Kleiderkammer zu unterstützen. Auch Dienstags sind wir immer wieder gut besetzt. Irgendjemand springt immer ein, um die andern zu vertreten, die verhindert sind. Gertrud, Elke, und all die anderen, Karin, Axel, Gerda, Gertrud..... -  danke an euch!

Wie die Wahl heute ausgeht? Ich weiß es noch nicht... Aber ich hoffe, das beste für unser Ländle und unser Land.

 

 

 

Am nächsten Samstag habe ich mir erlaubt, die Spendenannahme um eine halbe Stunde vorzuverlegen, da so wenig Gäste derzeit vor Ort sind. Einen Hinweis an der Tafel vor dem Camp werde ich anbringen.

Und noch ein kleiner Hinweis auch in dieser Sache: Wenn wir merken, dass eine volle Besetzung in der Kleiderkammer nicht unbedingt erforderlich ist, dann steht es selbstverständlich jedem frei, nach Hause zu gehen - ohne schlechtes Gewissen, weil man sich eingetragen hat.

Am Karsamstag bleibt die Kleiderkammer geschlossen und wir nehmen keine Spenden an.

Handtücher und Winterjacken habe ich aus der Bedarfsliste entfernt, da sie derzeit nicht erforderlich sind.

Gruß

Christa und Nela

 

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immer wieder...

Veröffentlicht am 05.03.2016

Jeden Dienstag und Samstag von neuem.

Im Augenblick ist die Bewohnerzahl niedrig, 200-300 an der Zahl. Nichsdestotrotz geht die Arbeit weiter.

Es wird sortiert, entsorgt, gereinigt, verteilt, akquiriert.

 

Viele Autos mit Spenden haben heute morgen den Weg wieder in die Unterkunft gefunden.

Die Anne-Frank-Schule hat mit einem Team gesammelt, ebenfalls das Dominikus-Gymnasium - herzlichen Dank dafür.

Bosch-Mitarbeiter und Mitarbeiter der DFS und Porsche, netplans Ettlingen - viele Einzelpersonen sammeln gezielt nach unserer Spendenliste.

Auch dafür herzlichen Dank!

 

Ganz besonders danken wir den vielen Schülern, die sich engagieren, mit kleinen Mitteln, aber viel Herzblut.

Für eine Karlsruher Erstaufnahme werden dringend Kindergartentische und Stühle gesucht. Falls jemand Beziehungen hat und weiß, wo noch gelagert sind - bitte gerne melden. Wir  stellen Ihnen gerne den Kontakt her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jede Woche wieder neu..

Veröffentlicht am 27.02.2016

Spender wechseln, aber werden nicht weniger, man staunt immer wieder.

In dieser Woche hat uns die Elternschaft des Bismarck-Gymnasiums reichlich mit Spenden versorgt. Habt herzlichen Dank dafür!

 

In der kommenden Woche wird wieder die Anne-Frank-Schule sowie das Dominikus-Gymnasium unsere Kleiderkammer auffüllen. Überall sind Schulsprecher, Lehrer/Lehrerinnen und Elternbeiräte aktiv in die Beschaffung von Nachschub involviert.

 

Die großzügig überbrachten Spenden wurden bereits von fleißigen Mitarbeitern in unseren Bestand eingearbeitet bzw. über das entstandene Netzwerk an andere Unterkünfte mit Bedarf weitergeleitet.

Eine Liste mit vorhandenen Spenden, auf die gerne zurückgegriffen werden darf, findet man unter unserer neuen Seite

Börse - Tauschen erwünscht

 

 

 

 

 

Im Aufbau befindet sich eine Begegnungsgruppe, die während der täglich angebotenen Teestunde das Gespräch mit Asylsuchenden suchen möchte.  Alexander Koch ist hierzu der Ansprechpartner. Mailanfragen werden gerne an ihn weitergeleitet. Aus seiner Email gebe ich gerne weiter:

Am Campus Ost gibt es bereits die Teestube, die von Ehrenamtlichen organisiert wird. Parallel zur Teeausgabe ab 17 Uhr, während der eine Kommunikation mit den Bewohnern der Unterkunft für die Teeausgebenden aus Zeitgründen nur für einen kurzen Moment erfolgen kann, befindet sich eine Begegnungsgruppe im Aufbau, bei der man sich intensiver mit den Bewohnern unterhalten kann und darf. Die Dauer der Begegnung hängt von jedem persönlich ab und kann von einer bis vier Stunden sein.  Dabei sind Kenntnisse der englischen Sprache eine gute Voraussetzung. Man kann mit einem Grundwortschatz schon einigermaßen kommunizieren. Im Bedarfsfall kann auch immer jemand anderes aus der Begegnungsgruppe mithelfen.  Weitere Sprachkenntnisse, die nützlich sind, sind die des Französischen und - jetzt wird es schwierig, jemanden zu finden - Arabisch und Persisch (Farsi). Meiner Erfahrung nach gibt es aber immer wieder einen Flüchtling, der einem anderen mit seinen Sprachkenntnissen bei der Kommunikation helfen kann.

In der Regel wird mindestens zu zweit „gearbeitet“. Also keine Hemmungen! Am Anfang wird der Initiator Alexander Koch dabei sein, um vor Ort mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Bitte macht euch vorab nicht allzu viele Gedanken, ob das klappen wird. Es wird irgendwie gehen! Das Beste ist immer noch, es einfach mal auszuprobieren.  Häufigkeit der Treffen: ideal wäre es, wenn an jedem Wochentag zwei Ehrenamtliche dort sein könnten. Genaueres zu Treffpunkt und Ort  später.

 

In der FAZ erschien ein Artikel unserer Mitarbeiterin Antje Pommerening, die sich intensiv um eine Beschulung von Kindern in den Erstunterkünften bemüht. Den Artikel könnt ihr HIER lesen. Glückwunsch, Antje.

 

Aktuelle Zahlen und Informationen über den Zustrom Asylsuchender findet ihr HIER

 

Dank sagen möchten wir auch wieder einmal den Menschen, die uns aus dem Kreis der Bewohner mit Dolmetschertätigkeiten und tatkräftiger Mitarbeit unterstützen. Viele Menschen können sich nicht verständlich machen, wenn sie Schmerzen haben, wenn ihnen etwas fehlt, auch aus Angst vor Abschiebung oder von der Familie getrennt zu werden. Ärzte, die nicht verstehen, was ihnen der Mensch sagen möchte. Dann passiert es immer wieder, dass aus dem Kreis der Asylbewerber sich Männer oder Frauen an uns wenden, oder dass es während der Kleiderausgabe achtsamen Mitarbeitern auffällt, dass Menschen hilfsbedürftig sind. Danke für jeden achtsamen Blick.

 

Nicht nur die Bewohner der Unterkünfte brauchen unsere Aufmerksamkeit, unsere Achtsamkeit und unsere Zuwendung. Über aller Flüchtlingshilfe dürfen wir die Menschen aus unserem Umfeld nicht vergessen. Ein interessanter Artikel in Publik-Forum macht darauf aufmerksam.

 

Euch allen wünsche ich auch im Namen von Nela eine gute Woche

Christa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Spaß muss sein!

Veröffentlicht am 21.02.2016

Alle Panzer, die von Katar aus Richtung Jemen unterwegs sind, sind mit einem deutschen Navigationssystem ausgerüstet, das sie darauf hinweist:

Bitte sofort wenden!

 heute-Show 19.02.2016

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