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Jede Woche wieder neu..

Veröffentlicht am 27.02.2016

Spender wechseln, aber werden nicht weniger, man staunt immer wieder.

In dieser Woche hat uns die Elternschaft des Bismarck-Gymnasiums reichlich mit Spenden versorgt. Habt herzlichen Dank dafür!

 

In der kommenden Woche wird wieder die Anne-Frank-Schule sowie das Dominikus-Gymnasium unsere Kleiderkammer auffüllen. Überall sind Schulsprecher, Lehrer/Lehrerinnen und Elternbeiräte aktiv in die Beschaffung von Nachschub involviert.

 

Die großzügig überbrachten Spenden wurden bereits von fleißigen Mitarbeitern in unseren Bestand eingearbeitet bzw. über das entstandene Netzwerk an andere Unterkünfte mit Bedarf weitergeleitet.

Eine Liste mit vorhandenen Spenden, auf die gerne zurückgegriffen werden darf, findet man unter unserer neuen Seite

Börse - Tauschen erwünscht

 

 

 

 

 

Im Aufbau befindet sich eine Begegnungsgruppe, die während der täglich angebotenen Teestunde das Gespräch mit Asylsuchenden suchen möchte.  Alexander Koch ist hierzu der Ansprechpartner. Mailanfragen werden gerne an ihn weitergeleitet. Aus seiner Email gebe ich gerne weiter:

Am Campus Ost gibt es bereits die Teestube, die von Ehrenamtlichen organisiert wird. Parallel zur Teeausgabe ab 17 Uhr, während der eine Kommunikation mit den Bewohnern der Unterkunft für die Teeausgebenden aus Zeitgründen nur für einen kurzen Moment erfolgen kann, befindet sich eine Begegnungsgruppe im Aufbau, bei der man sich intensiver mit den Bewohnern unterhalten kann und darf. Die Dauer der Begegnung hängt von jedem persönlich ab und kann von einer bis vier Stunden sein.  Dabei sind Kenntnisse der englischen Sprache eine gute Voraussetzung. Man kann mit einem Grundwortschatz schon einigermaßen kommunizieren. Im Bedarfsfall kann auch immer jemand anderes aus der Begegnungsgruppe mithelfen.  Weitere Sprachkenntnisse, die nützlich sind, sind die des Französischen und - jetzt wird es schwierig, jemanden zu finden - Arabisch und Persisch (Farsi). Meiner Erfahrung nach gibt es aber immer wieder einen Flüchtling, der einem anderen mit seinen Sprachkenntnissen bei der Kommunikation helfen kann.

In der Regel wird mindestens zu zweit „gearbeitet“. Also keine Hemmungen! Am Anfang wird der Initiator Alexander Koch dabei sein, um vor Ort mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Bitte macht euch vorab nicht allzu viele Gedanken, ob das klappen wird. Es wird irgendwie gehen! Das Beste ist immer noch, es einfach mal auszuprobieren.  Häufigkeit der Treffen: ideal wäre es, wenn an jedem Wochentag zwei Ehrenamtliche dort sein könnten. Genaueres zu Treffpunkt und Ort  später.

 

In der FAZ erschien ein Artikel unserer Mitarbeiterin Antje Pommerening, die sich intensiv um eine Beschulung von Kindern in den Erstunterkünften bemüht. Den Artikel könnt ihr HIER lesen. Glückwunsch, Antje.

 

Aktuelle Zahlen und Informationen über den Zustrom Asylsuchender findet ihr HIER

 

Dank sagen möchten wir auch wieder einmal den Menschen, die uns aus dem Kreis der Bewohner mit Dolmetschertätigkeiten und tatkräftiger Mitarbeit unterstützen. Viele Menschen können sich nicht verständlich machen, wenn sie Schmerzen haben, wenn ihnen etwas fehlt, auch aus Angst vor Abschiebung oder von der Familie getrennt zu werden. Ärzte, die nicht verstehen, was ihnen der Mensch sagen möchte. Dann passiert es immer wieder, dass aus dem Kreis der Asylbewerber sich Männer oder Frauen an uns wenden, oder dass es während der Kleiderausgabe achtsamen Mitarbeitern auffällt, dass Menschen hilfsbedürftig sind. Danke für jeden achtsamen Blick.

 

Nicht nur die Bewohner der Unterkünfte brauchen unsere Aufmerksamkeit, unsere Achtsamkeit und unsere Zuwendung. Über aller Flüchtlingshilfe dürfen wir die Menschen aus unserem Umfeld nicht vergessen. Ein interessanter Artikel in Publik-Forum macht darauf aufmerksam.

 

Euch allen wünsche ich auch im Namen von Nela eine gute Woche

Christa